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Albert Leipert gründet in Landshausen im Kraichgau einen Reparaturbetrieb für Landmaschinen.

 

Neben der Reparatur von Landmaschinen werden auch erste Montagearbeiten für regionale Kunden durchgeführt.

Helma und Roland Scheidel übernehmen den Betrieb. In den folgenden Jahren treibt Roland Scheidel die Entwicklung des Unternehmens in Richtung Komponentenfertigung und Maschinenbau voran und investiert laufend in Bearbeitungsmaschinen, überwiegend Dreh- und Fräsmaschinen.

Am 1. August beginnt der erste Auszubildende seine Lehre als Maschinenbauer. In ihrer über 60jährigen Geschichte hat die Leipert Maschinenbau GmbH insgesamt schon über 30 Auszubildende ausgebildet.

Die erste Maschine zur Bearbeitung von Großteilen, eine Lateralfräsmaschine vom Typ Colgar FRAL 30 mit Drehtisch, wird angeschafft und in Betrieb genommen.

Der bisherige Betriebsleiter, Herr Theodor Schwab, übernimmt die Gesamtleitung des Unternehmens. Er gibt die wesentlichen Impulse für den Übergang von der konventionellen Fräs- und Drehbearbeitung hin zur CNC-Bearbeitung.

Erste Hallenerweiterung um 1.600 qm.

Um die steigende Nachfrage nach der mechanischen Bearbeitung von Großteilen befriedigen zu können, wird eine größere Lateralfräsmaschine von Typ Colgar FRAL 70 mit einem Verfahrweg von 20 m angeschafft.

Die Mitarbeiterzahl überschreitet erstmals die Schwelle von 20.

Akuter Fachkräftemangel im Kraichgau: 15 CNC-Fräser und andere, dringend benötigte Facharbeiter werden in den neuen Bundesländern angeworben.

Verkauf aller konventioneller Drehmaschinen, Konzentration auf die CNC-Bearbeitung.

Für die geplanten Erweiterungen der Bearbeitungsmöglichkeiten wird die ursprüngliche Fertigungshalle bei laufenden Betrieb durch eine wesentlich höhere Halle ersetzt.

Die erste Portalfräsmaschine in Gantry-Bauweise, eine Waldrich Siegen PMC 5000 mit 63 kW Leistung wird angeschafft und in Betrieb genommen; darauf können Bauteile bis zu 9 m Länge und bis zu 40 Tonnen Gewicht bearbeitet werden.

Die Leipert Maschinenbau GmbH wird nach DIN ISO 9000 zertifiziert.

Ein Nachbargrundstück wird erworben, leider mit erheblichem Höhenversatz zum bisherigen Betriebsgrundstück. Auf diesem Grundstück wird eine Halle mit 2.000 qm Grundflächen und einer Höhe von 12 m errichtet. Hallenkräne mit einer Tragfähigkeit von 100 Tonnen erweitern die Möglichkeiten erheblich. Aufgrund des Höhenunterschieds wird diese Halle bis heute „untere Halle“ genannt.


Ein nicht alltägliches Schauspiel: Ein 32 m langer Schwertransporter mit einem Gesamtgewicht von 161 Tonnen bleibt auf seinem Weg nach Landshausen in einer Kurve der Ortsdurchfahrt von Zeutern stecken. Erst nach einer rund achtstündige Umladeaktion und dem Verkürzen der Ladebrücke kann der stählerne Koloss seinen Weg fortsetzen.

Einführung des Missler CAD/CAM-Systems; damit wird die vollständige Bearbeitungssimulation einschließlich einer Kollisionsprüfung und Prüfung der technischen Machbarkeit möglich. Die vom Kunden bereitgestellten 3D-Modelle werden direkt zur CNC-Programmierung verwendet, durch den Wegfall der manuellen Koordinateneingabe wird eine mögliche Fehlerquelle eliminiert.

Einführung des Autokollimators zur Messung der Ebenheit als fertigungsbegleitende Messung beim Feinschlichten.

Die erste Karussell-Drehmaschine für die Horizontal-Drehbearbeitung von Großteilen, eine Waldrich VTF 8000 mit einem Planscheibendurchmesser von 6 m und 105 kW Leistung ermöglicht nun auch die hochpräzise Drehbearbeitung von großen Werkstücken. Hierfür wird die Fertigungshalle um ein weiteres Hallenschiff mit 1.000 qm Grundfläche erweitert.

Erste Verlängerung der „unteren Halle“ um vier Felder (1.000 qm).

Herr Theodor Schwab geht in den wohlverdienten Ruhestand.

Leipert kauft ein weiteres großes Portalbearbeitungszentrum in Gantry-Bauweise, eine Waldrich-Coburg PowerTec 7000 mit 105 kW Leistung. Für die Fundamente des Plattenfelds müssen 3.000 cbm ausgeschachtet werden, über 100 Tonnen Baustahl werden verarbeitet, die Betonarbeiten dauern mehr als fünf Tage.

Einführung der Werkzeugverwaltungssoftware TDM. Die Software baut auf einer durchgängigen Werkzeugdatenbank auf. Geometrische Abmaße, Schnittwerte und andere relevante Daten werden von der Software direkt in das CNC-Programmiersystem übergeben. Der Verbrauch der Komponenten wird erfasst, beim Erreichen eines Mindestbestands wird eine Bestellung erzeugt.

Zwei vollautomatische Paternoster-Regale schaffen den notwendigen Platz, um die mehr als 20.000 Werkzeugkomponenten übersichtlich und für den schnellen Zugriff zu lagern.

Die Leipert Maschinenbau GmbH feiert ihr 50jähriges Bestehen.

Der ständig steigenden Nachfrage nach der Bearbeitung von Turbinen begegnet die Leipert Maschinenbau GmbH mit einer nochmaligen Erweiterung der „unteren Halle“ um vier Felder (1.000 qm), so dass nun insgesamt eine Hallenfläche von 6.600 qm zur Verfügung steht.

Aufstellung und Inbetriebnahme der Waldrich-Coburg PMC 7000 mit 105 kW Leistung. Diese Maschine ist sowohl für die Fräs- als auch für die Drehbearbeitung ausgelegt und für die Bearbeitung von Turbinen optimal geeignet.

Eine weitere Gantry-Portalmaschine vom Typ Waldrich-Coburg PowerTec 7000 mit 105 kW Leistung wird angeschafft und in Betrieb genommen. Mit den nun verfügbaren Maschinen kann die Leipert Maschinenbau GmbH Bauteile bis 38 m Länge und 200 Tonnen Gewicht bearbeiten.

Anschaffung eines 3D-Lasertrackers vom Typ FARO Vantage. Das auch mobil einsetzbare Gerät erlaubt Messungen an Bauteilen von bis zu 25 m Ausdehnung mit einer Genauigkeit von 0,02mm bis 0,04mm. Es wird überwiegend zur Qualitätskontrolle und zum Ausrichten von Bauteilen eingesetzt.

Die Werkzeugausgabe wird in einen neu errichteten, klimatisierten Raum umgezogen.

Die Leipert Maschinenbau GmbH feiert ihr 60jähriges Bestehen. Den festlichen Rahmen dafür liefert das „Royal Palace“-Revue-Theater im Elsass.

Zur Überwachung der Maschinen-Betriebszustände wird ein WIN (Wireless Information Network) installiert und in Betrieb genommen. Von jedem Arbeitsplatzrechner aus können die Maschinenzustände in Echtzeit in verschiedenen Visualisierungen abgerufen werden.

Zur vollautomatischen Vermessung von Bauteilen auf der Portalfräsmaschine wird in ein HEXAGON-Funkmesstaster-System investiert.